Vom Skandal zum Welterfolg. Episode 2
Tango in Paris & Co.
28.01.2026 19 min
Zusammenfassung & Show Notes
Worum geht’s?
Der Tango kommt nach Europa nicht als „fertiges Original“, sondern als Modewelle, Gerücht und Projektionsfläche. In Paris (besonders 1911–1914) wird er in Elite-Orten wie Magic-City nicht nur getanzt, sondern stilistisch angepasst – und damit zugleich salonfähig und kommerziell verwertbar. Wir schauen auf die Mechanik dahinter: Exotisierung, Domestizierung, moralische Debatten – und den paradoxen Rückeffekt: Erst Europas Begeisterung macht den Tango in Argentinien bürgerlich akzeptabler.
Der Tango kommt nach Europa nicht als „fertiges Original“, sondern als Modewelle, Gerücht und Projektionsfläche. In Paris (besonders 1911–1914) wird er in Elite-Orten wie Magic-City nicht nur getanzt, sondern stilistisch angepasst – und damit zugleich salonfähig und kommerziell verwertbar. Wir schauen auf die Mechanik dahinter: Exotisierung, Domestizierung, moralische Debatten – und den paradoxen Rückeffekt: Erst Europas Begeisterung macht den Tango in Argentinien bürgerlich akzeptabler.
Folge 2: Vom Skandal zum Welterfolg: Tango in Paris & Co.
Worum geht’s?
Der Tango kommt nach Europa nicht als „fertiges Original“, sondern als Modewelle, Gerücht und Projektionsfläche. In Paris (besonders 1911–1914) wird er in Elite-Orten wie Magic-City nicht nur getanzt, sondern stilistisch angepasst – und damit zugleich salonfähig und kommerziell verwertbar. Wir schauen auf die Mechanik dahinter: Exotisierung, Domestizierung, moralische Debatten – und den paradoxen Rückeffekt: Erst Europas Begeisterung macht den Tango in Argentinien bürgerlich akzeptabler.
Literaturhinweise
Der Tango kommt nach Europa nicht als „fertiges Original“, sondern als Modewelle, Gerücht und Projektionsfläche. In Paris (besonders 1911–1914) wird er in Elite-Orten wie Magic-City nicht nur getanzt, sondern stilistisch angepasst – und damit zugleich salonfähig und kommerziell verwertbar. Wir schauen auf die Mechanik dahinter: Exotisierung, Domestizierung, moralische Debatten – und den paradoxen Rückeffekt: Erst Europas Begeisterung macht den Tango in Argentinien bürgerlich akzeptabler.
Literaturhinweise
- Sophie Benn. “Sounding Cosmopolitan Modernity: Magic-City, la Parisienne, and the Tango, 1911–1914.” Twentieth-Century Music, 2025. (Cambridge University Press, PDF).
- “Dancing with ‘le sexe’. Eroticism and exoticism in the Parisian reception of tango.” CLIO. Women, Gender, History, 2017/2. (Cairn).
- “Teatime Tango.” WMODA (Wiener Museum of Decorative Arts), 10 Jan 2020. (Über Paris thé dansants 1912 und die Ausbreitung der Tango-Teas).
- “The Tango Craze of 1913.” British Newspaper Archive Blog, 8 Oct 2019. (Pressespiegel-Kontext, Popularitätswelle).
- “THE TANGO CRAZE. ALL LONDON TO DANCE IT.” The Townsville Daily Bulletin (über Daily Mail), 20 Dec 1913. (Trove, Primärquelle zu „tango teas“, „tango dinners“ etc.).
- Marta E. Savigliano. Tango and the Political Economy of Passion. Westview Press, 1995. (Rahmen: Tango als Ware/Strategie/Begehren in Machtverhältnissen)